Schwerpunkte
01.10.2012 (Alter: 9 Jahre)

Zwei Medaillen für Schülerruderer vom Besselgymnasium

Bronze für den Schülerinnen Doppelvierer WK II vom Besselgymnasium mit (vl) Steuerfrau Denise Ziegeler, Bea Bliemel, Tessa Gerstmeyer, Antonia Sachtleben und Schlagfrau Nina Killian.

Silber für den Schüler Achter WK II vom Besselgymnasium. Hier (vl) Protektor Martin Meier, Co-Trainer Helge Schakau, Coach Philipp Berg, Vincent Schmitz, Lukas Krumwiede, Jona Lembcke, Schlagmann Nils Bornemann, Alexander Weihe, Ali Engler, Leon Blase, Horst Baumgard, Marius Redecker, Schulleiter Besselgymnasium Uwe Voelzke

Überglücklich vor Freude lassen die Mädchen des Doppelvierers ihre Trainerin Vanessa Mohme traditionell zu Wasser.

Schüler Doppelvierer WK III (Besselgymnasium) - 4. Platz:(vl) Steuermann (liegend im Bug) Finn Linnemöller, Johannes Jäschke, Marius Krebs, Philip Dittrich, Schlagmann Jannis Steffen

Der Finaltag beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ brachte für die Ruderer vom Bessel- und Herder-Gymnasium insgesamt 4 Finalteilnahmen, die von der Silbermedaille für den Achter und der Bronzemedaille für den Mädchen-Doppelvierer vom Besselgymnasium gekrönt wurden.

Leider nicht ins Finale schaffte es das einzige Boot vom Herder-Gymnasium, der Mädchen-Doppelvierer in der Wettkampfklasse III (12 bis 14 Jahre). Im Halbfinale am Mittwochmorgen reichte ein fünfter Platz für Svenja Niederstucke, Sophie Müller, Antonia Pasch, Linda Brauns und Steuerfrau Pia Becker leider nicht zum Finaleinzug. Im kleinen Finale um die Plätze 7 bis 12 belegte der Vierer den dritten Rang, was insgesamt Platz 9 in der Endabrechnung bedeutete. „Wir sind hier mit einem sehr jungen Vierer an den Start gegangen. Svenja und Linda dürfen im nächsten Jahr noch einmal in dieser Altersklasse an den Start gehen. Von daher bin ich zufrieden mit der gezeigten Leistung “, so Guido Höltke als verantwortlicher Trainer des Bootes.

 Den Einzug in das Finale der besten 6 Boote hatte sich der Gig-Vierer mit Steuermann des Besselgymnasiums in der Wettkampfklasse II (15 bis 17 Jahre) bereits gestern erkämpft. Für das Team mit Jannik Eilers, Paul Südmeier, Frederik Blanck, Oliver Krüger und Steuermann Jesko Gergs stand nach 1000 Metern der fünfte Rang zu Buche. Der verantwortliche Trainer Helge Schakau dazu: „Die Jungs hatten es als Leichtgewichte in dieser Bootsklasse mit den schweren Gig-Booten besonders schwer. Platz 5 ist deshalb umso höher einzustufen.“

Ganz knapp am Medaillentraum scheiterte hingegen der Jungen-Doppelvierer mit Steuermann in der Wettkampfklasse III vom Besselgymnasium. Johannes Jäschke, Marius Krebs, Phillip Dittrich, Jannis Steffen und Steuermann Finn Linnemöller hatten sich am Morgen mit einem dritten Rang im Halbfinale das Finalticket gesichert. „Bereits im Halbfinale sind die Jungs mit 3:24 Minuten eine neue Bestzeit gefahren. Und im Finale hat die Mannschaft noch eine Schippe draufgelegt und ist noch einmal 3 Sekunden schneller gefahren“, so Bessel-Protektor Martin Meier nach der Zieldurchfahrt. „Leider hat es mit wenigen Zehnteln Rückstand auf das Boot aus Osnabrück nur für Rang vier gereicht. Trotzdem können die Jungs erhobenen Hauptes nach Hause gehen.“

Die lang erwartete Medaille gab es dann aber für den Mädchen-Doppelvierer mit Steuerfrau des Besselgymnasiums. Nina Killian, Antonia Sachtleben, Bea Bliemel, Tessa Gerstmeyer und Steuerfrau Denise Ziegeler hatten im Halbfinale am morgen den dritten Rang hinter den Booten aus Ratzeburg und Leipzig belegt. Den identischen Einlauf konnten die mitgereisten Schlachtenbummler im Finale bestaunen. Trainerin Vanessa Mohme freute sich auf dem Siegertreppchen mit der Mannschaft: „Dies ist die erste Medaille für eine Mindener Crew beim Bundesfinale von „Jugend trainiert“ in dieser Bootsklasse.“

Dem nicht nachstehen wollte dann zum krönenden Abschluss der Regatta der Achter vom Besselgymnasium. Nach 2:56,78 Minuten mussten Lukas Krumwiede, Vincent Schmitz, Leon Blase, Jona Lembcke, Ali Engler, Alexander Weihe, Marius Redecker, Nils Bornemann und Steuermann Philipp Baumgard nur der favorisierten Mannschaft der Sportschule Potsdam den Vortritt lassen. Die Silbermedaille war der verdiente Lohn für diese Mannschaft. Trainer Philipp Berg war dementsprechend erfreut über den Auftritt: „Wir haben die Mannschaft des Ratsgymnasiums Osnabrück mit über einer Bootslänge hinter uns gelassen. Dass ein Achter aus Minden vor Osnabrück landet, hat es seit vielen Jahren in Berlin nicht mehr gegeben!“ 

Das Fazit des Regattatages fiel daher sehr positiv aus. Thomas Lehzen, sportlicher Leiter des Bessel-Ruder-Clubs: „Unterstreichen möchte ich besonders, dass die Mannschaften hier in Berlin alle ihre optimalen Leistungen gezeigt haben. Dies war in den letzten Jahren nicht immer der Fall gewesen. Daher kann ich nur allen Teilnehmern noch einmal zu ihren Leistungen gratulieren!“ 

Weitere Informationen unter: www.besselrc.de