Schwerpunkte
15.01.2020 (Alter: 77 Tage )

Zweisprachiges Modellprojekt zwischen Besselgymnasium und Fachhochschule der Wirtschaft

Das Besselgymnasium Minden führt mit der Fachhochschule der Wirtschaft in Bielefeld ein bilinguales (zweisprachiges) Modellprojekt durch, das für Schülerinnen und Schüler internationale Berufswege eröffnen soll. Seit mehr als 20 Jahren besteht am Besselgymnasium ein frei wählbarer deutsch-englischer Zweig, der sich im Stundenplan von der 5. Klasse bis zur Oberstufe wiederfindet. Die Idee des neuen Modellprojekts ist nun, eine Möglichkeit zu eröffnen, diesen internationalen Ansatz in einem Hochschulstudium mit Schwerpunkt International Business fortzusetzen.

 „Neben Kooperationen im MINT-Bereich bereiten wir damit nun auch eine Hochschulkooperation im bilingualen Bereich vor.“ erläutert Schulleiter Uwe Voelzke, der dieses Projekt gemeinsam mit der Organisatorin des bilingualen Zweiges, Cordula Hansch, und Prof. Dr. Micha Bergsiek von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bielefeld initiiert hat. Bergsiek ist ehemaliger Schüler von Uwe Voelzke und freut sich, dass er mit diesen Aktivitäten wieder mit seiner ehemaligen Schule Besselgymnasium in Verbindung sein kann.

Das konkrete Programm sieht vor, dass jährlich eine kurze Einführungsvorlesung am Besselgymnasium im bilingualen Fach Erdkunde bzw. Wirtschaftsgeographie von einem Professor der Fachhochschule durchgeführt wird. Im Anschluss daran erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eine praktische internationale Fallstudie und stellen diese an einem Tag in der Hochschule in Bielefeld vor. Der erste Besuch dort mit einer Klasse des Besselgymnasiums findet bereits in diesem Januar statt. „Damit bietet sich für die Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit, eine Orientierung im Hinblick auf die Studien- und Berufswahl zu erhalten“ meint Cordula Hansch. Sollten sich Abiturienten für ein International-Business-Studium entscheiden, stehen dort Auslandsaufenthalte bei Partnerhochschulen oder internationalen Unternehmen an, von denen viele ihren Firmensitz in der heimischen Region haben. Auch besteht dann die Möglichkeit, neben dem Englischen die spanische oder chinesische Sprache zu vertiefen bzw. zu erlernen.