Schwerpunkte
20.10.2014 (Alter: 8 Jahre)

Besselleichtathleten mit Platz 5 im Bundesfinale

Historischer Erfolg in Berlin

Mannschaftsfoto nach der Siegerehrung (von Links: Schürmann, Busse, Roloff, Wehking, Baumgart, Steinhauer, Jungmann, Wrobel, Finke, Heimberg, Traue, Linnemöller)

Staffel - Wechsel von Justus-Louis Steinhauer auf David Finke (links im Bild)

Weitsprung Maximilian Busse

Justus (691)und Jerrit Jungmann (689) beim Zieleinlauf über 75 m

Einen Tag vor dem Wettkampf ging es mit dem Zug nach Berlin zum Bundesfinale der Schulen. Am gleichen Nachmittag stand noch eine Trainingseinheit auf dem Programm. Frühes Aufstehen am nächsten Morgen war Pflicht, um den Körper auf Betriebstemperatur zu bekommen.

Die Jungen der Schule erreichten im WK III bei schwierigen äußeren Bedingungen eine hervorragenden fünften Platz. Dies gelang keiner Mannschaft aus NRW seit über 20 Jahren. Bei kühlen Temperaturen und ständig wechselnden Windverhältnissen starteten die Besseljungs mit dem 75m-Lauf als vierzehnte in den Wettkampf. Justus-Louis Steinhauer, Jerrit Jungmann und Niko Roloff liefen 9,67 s, 9,72 s und 9,81 s. Im folgenden Weitsprung setzte Maximilian Busse mit 6,01 m ein Ausrufezeichen und nur ein Schüler aus Jena sprang weiter. Justus-Louis und Joshua Wehking als Ballsportler rundeten das Ergebnis mit guten 5,31 und 5,25 m ab. Mit dem Ballwurf folgte eine Besseldisziplin. David Finke (67 m), Jerrit Jungmann (65 m) und Fabio Baumgart (48m) mussten gegen den Wind werfen, wodurch die Bälle regelrecht abstürzten. Hinter der Sportschule Potsdam wurde das zweitbeste Tagesergebnis eingefahren. Im folgenden Kugelstoßen landete das Gerät von Maximilian Busse hinter der 13-Meter-Linie bei 13,13 m. Niko Roloff und David Finke stießen 10 m. Im Hochsprung erzielte Finn Heimberg mit 1,73 m die zweitbeste Höhe des Tages. Seine Bestleistung von 1,84 m zeigt wie schwierig die Bedingungen waren, denn es setzte zusätzlich noch Regen ein. Nun lag die Besselmannschaft auf Rang sechs. Fast hätte der folgende 800 m-Lauf das gute Ergebnis verhindert. Marcel Wrobel lief neue persönliche Bestleistung und wurde dann vom Kampfrichter disqualifiziert. Er wechselte zu früh von seiner Bahn auf die Innenbahn. Doch Jerrit Jungmann und Thilo Traue liefen ebenfalls persönliche Bestleistungen und das Team lag weiterhin auf Platz sechs. Die betreuenden Lehrer, Tapio Linnemöller und Adrian Schürmann, sahen auf Grund der Einzelzeiten im Sprint eine gute Chance weiter nach vorne zu rücken. Der sehr gute Einsatz der Jungen in der Vorbereitung zahlte sich aus. Die Uhr blieb in der 4x75 m-Staffel nach 36,25 s stehen – eine neue Bestzeit durch Joschua Wehking, Niko Roloff, Justus-Louis Steinhauer und David Finke. 7723 Punkte lagen fast 200 Punkte unter dem Ergebnis des Landesfinales, doch bei den beschriebenen äußeren Bedingung ist es sehr hoch einzuschätzen.